Vortragsthemen
Alle Vorträge dauern 45-50 Minuten und sind mit Fotos, Filmszenen und Grafiken reich illustriert
Auf zu neuen Ufern: Die Bedeutung früher Forschungsreisen für die heutige Biologie
Im 18. und 19. Jahrhundert fanden weltweit zahlreiche Forschungsreisen statt, die für das Verständnis der Natur und die Entwicklung der Evolutionstheorie von bahnbrechender Bedeutung waren. Der Vortrag beleuchtet das am Beispiel von Alexander von Humboldt, Charles Darwin und Alfred Russel Wallace und schildert auch die Persönlichkeiten der Forscher sowie die schwierigen Umstände ihrer Expeditionen.
Alles nur Zufall? - Evolutionsforschung von Fossilien bis zur Genetik
Wohl schon immer haben Menschen versucht, die Vielfalt des Leben auf der Erde zu ordnen und ihre Herkunft zu erklären. Der Vortrag schildert einige frühe (erfolglose) Versuche und konzentriert sich danach auf die Erklärung, die als einzige allen Überprüfungen standgehalten hat: die Evolutionstheorie, die Charles Darwin und Alfred Russel Wallace Mitte des 19. Jahrhunderts unabhängig voneinander entwickelt haben. Dabei werden Belege aus verschiedenen Forschungsbereichen behandelt - sowohl solche, die schon zur Zeit von Darwin und Wallace vorhanden waren als auch Erkenntnisse aus modernen Disziplinen.
Honiganzeiger und Honigsammler: Eine Vogel-Mensch-Kooperation im afrikanischen Busch
Berichte, dass der Grosse Honiganzeiger (Indicator indicator) bei der Nahrungssuche mit menschlichen Honigsammlern zusammenarbeitet, wurden jahrhundertelang von den angeblich "aufgeklärten" Europäern als Märchen der angeblich "unwissenden" Afrikaner abgetan. Der Vortrag beschreibt eine bahnbrechende Studie aus Kenia, die selbst kleine Einzelheiten dieses angeblichen Märchens wissenschaftlich bestätigt hat - gerade noch rechtzeitig, denn mit dem rasanten sozialen und wirtschaftlichen Wandel in Afrika dürfte diese ungewöhnliche Vogel-Mensch-Kooperation in wenigen Jahren aussterben.
Fabelwesen: Ein nicht alltägliches Forschungsprojekt
Seit der Mensch in ferne, vorher unbekannte Weltregionen reist, ist er mit Berichten über seltsame Kreaturen in die Heimat zurückgekehrt, von denen viele bis heute wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden konnten. sie bleiben Fabelwesen. Der Vortrag macht sich auf die Suche nach den Ursprüngen dieser Schilderungen, fragt nach möglichen realen Vorbildern und beleuchtet die Rolle von Fabelwesen in der Kulturgeschichte.
Meeresungeheuer - Mythos oder Wirklichkeit?
Geheimnisvolle und bedrohliche Lebewesen haben die Menschen schon immer fasziniert. Vom Leviathan in der Bibel über fantastische Monsterdarstellungen auf alten Seekarten bis zu Berichten von Walen so gross wie Inseln und Seeschlangen, die Schiffe in die Tiefe reissen, wimmelt es nur so von Berichten über Meeresungeheuer. Sie haben Seefahrer über Jahrhunderte in Schrecken versetzt oder - im Fall von Meerjungfrauen - gelegentlich auch erfreut. Was verbirgt sich hinter diesen Berichten? Diese Frage versucht der Vortrag zu beantworten.
Yeti, Bigfoot & Co. - Geheimnisvolle Affenmenschen
Riesige menschenähnliche Fussabdrücke, unbekannte Haarbüschel, Teile von Kadavern, seltsame Rufe sowie verschwommene Fotos und verwackelte Filmaufnahmen von grossen haarigen Gestalten - das alles nährt bei vielen Menschen bis heute den Glauben an die Existenz von Affenmenschen. Der Vortrag beleuchtet die Glaubwürdigkeit der Berichte und vorgelegten "Beweise" und schildert auch ethisch verwerfliche Kreuzungs-Experimente zwischen Affen und Menschen.
Wie tot sind die Saurier? - Die "sagenhaften" Thesen der Kryptozoologen
Manche Kryptozoologen vertreten die Ansicht, Saurier würden bis heute auf der Erde leben; das sei bisher nur deshalb noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen worden, weil sie kryptisch (verborgen) leben und selten sind. Der Vortrag erläutert an Beispielen von angeblich kryptischen Sauriern zu Lande (Mokele-Mbembe) und im Wasser ("Nessie") sowie von Flugsauriern, die Kinder verschleppen sollen, warum Kryptozoologen an deren Existenz glauben, welche "Belege" sie vorweisen - und warum die Kryptozoologie eine Scheinwissenschaft ist.
Expedition "Einhorn": Von der Bibel bis zur Esoterikwelle
Vor rund 2500 Jahren kamen aus Asien die ersten Berichte über eine kräftiges, wildes und kauf zu fangendes Tier, das auf seinem Kopf nur ein einziges Horn trägt, das - zu Pulver verarbeitet - Gifte unwirksam macht und viele Krankheiten heilen kann. Noch heute zeugen zahlreiche "Einhorn-Apotheken" von diesem Glauben. Zwar konnten reale Einhörner trotz intensiver Suche nie gefunden werden; dennoch erfreuen sie sich nach wie vor ungebrochener Beliebtheit: als Symbol für den christlichen Glauben, Wehrhaftigkeit, Liebe, Reinheit, Unschuld und Selbstfindung und als kuschelige Plüschtiere in Kinderzimmern. Kommen sie mit auf eine spannende Expedition durch die Natur- und Kulturgeschichte dieses Fabelwesens.